www.uwg-schmallenberg.de - Informationen aus dem Internet


22. Juli 2018


Kreisverkehr für Fleckenberg - alle Informationen


22. Juli 2018
Gespräch am 16. Juli im Rathaus zum Kreisverkehr Fleckenberg

Teilnehmer:
UWG: Dieter Eickelmann und Horst Bröeske
Stadtverwaltung Herrn Dicke und Herrn Behnke

Das Gespräch war bei dem neulichen Ortstermin in Fleckenberg, an dem neben Vertretern der Verwaltung auch ein Vertreter von Straßen NRW teilgenommen hatte, vereinbart worden. Wir hatten bei der letzten Ratssitzung am vergangenen Donnerstag daran erinnert.

Die Verwaltung hat in der Zwischenzeit selbst geprüft , ob ein Kreisverkehr realisierbar ist und hatte dazu eine Planungsskizze angefertigt (liegt uns vor).
Ergebnis: Ein Kreisverkehr ist dort bei den derzeitigen Rahmenbedingungen nicht realisierbar. Hierzu wurden uns einige nachvollziehbare Argumente genannt. Wenn überhaupt, wäre kein runder, sondern ein elliptischer Kreisverkehr zu planen. Die Befahrbarkeit eines solchen Kreisverkehrs ist jedoch nach Meinung der Verwaltung nicht gegeben.
Ein sogenannter kleiner Kreisverkehr mit geringen Radien ist laut Verwaltung nicht genehmigungsfähig. Das würde Straßen NRW nicht mitmachen.

Auch wenn die Stadt die Kosten komplett übernehmen würde, wäre der Kreisverkehr von Straßen NRW zu genehmigen. Diese Genehmigung würde man nicht erhalten.

Ein weiterer wesentlicher Grund für die ablehnende Haltung von Straßen NRW ist die jetzige geringe Häufigkeit von schlimmen Unfällen an dieser Stelle. Möglicherweise, so meinten unsere Gesprächspartner , bildet die jetzige komplizierte und unübersichtliche Vorfahrtslage einen Schutz vor schlimmen Unfällen, weil alle Verkehrsteilnehmer vorsichtig in den Kreuzungsbereich hineinfahren.

Die Verwaltung wollte noch eine optimierte Beschilderung im Kreuzungsbereich prüfen; das steht noch aus. Wir haben daran erinnert.


29. Mai 2018
Ortstermin zum Kreisverkehr in Fleckenberg
Verkehrssituation wird überdacht und optimiert
 
GroßbildAm 17. Mai fand ein Ortstermin mit dem Landesbetrieb Straßenbau NRW statt. Zu Beginn äußerte sich der Mitarbeiter von Straßen NRW zu der von seiner Behörde vorgeschlagenen Anbindung der Straße „In der Wiesentrop“ an die Jagdhauser Straße. Mit  dieser Anbindung sollte nach den Vorstellungen der Behörde erreicht werden, dass nur noch eine Nebenstraße in die Bundesstraße 236 mündet, um dadurch die Verkehrssituation wirksam zu entschärfen. Nach Inaugenscheinnahme der Straße „In der Wiesentrop“ musste der Mitarbeiter von Straßen NRW eingestehen, dass diese Straße dafür nicht geeignet ist.

29. Mai 2018

Nachdem der Landesbetrieb Straßen NRW sich zur Einrichtung eines Kreisverkehrs in Fleckenberg negativ geäußert hatte, kam es am 17. Mai zu einem Ortstermin. Daran nahmen neben einem Vertreter von Straßen NRW zwei Mitarbeiter der Stadtverwaltung, zwei Mitglieder der UWG- und ein Mitglied der CDU-Fraktion teil.

Zu Beginn äußerte sich der Mitarbeiter von Straßen NRW zu der von seiner Behörde vorgeschlagenen Anbindung der Straße „In der Wiesentrop“ an die Jagdhauser Straße. Mit  dieser Anbindung sollte nach den Vorstellungen der Behörde erreicht werden, dass nur noch eine Nebenstraße in die Bundesstraße 236 mündet, um dadurch die Verkehrssituation wirksam zu entschärfen. Nach Inaugenscheinnahme der Straße „In der Wiesentrop“ musste der Mitarbeiter von Straßen NRW eingestehen, dass diese Straße dafür nicht geeignet ist.

Die Einrichtung eines Kreisverkehrs scheitert nach Ansicht von Straßen NRW an der speziellen Situation vor Ort , wo zwei Nebenstraßen im spitzen Winkel auf die Bundesstraße münden und ein Kreisverkehr an dieser Stelle ca. 40 Meter Durchmesser haben müsste, die auf öffentlichen Flächen nicht zur Verfügung stehen. Außerdem wurde nochmals darauf verwiesen, dass dieser Knotenpunkt bisher nicht unfallträchtig sei.

Anerkannt wurde aber von den anwesenden Behördenvertretern, dass die Verkehrssituation dort kompliziert und auch gefährlich sein kann.

Deshalb wurde mit den Vertretern der Stadtverwaltung vereinbart, dass die gesamte Verkehrssituation an dieser Kreuzungsstelle überdacht und hinsichtlich Optimierungsmöglichkeiten überprüft werden soll. Dies betrifft  auch die Situation für Fußgänger und Radfahrer. Des weiteren soll die Beschilderung optimiert werden. Heute kommt es oft bei Gegenverkehr zu Rückstau bis in die Bundesstraße hinein, weil die Jagdhauser Straße einseitig zugeparkt ist.

Hinsichtlich des Autoverkehrs soll langfristig eine andere Straßenführung der Nebenstraßen  angestrebt werden. Nach einer entsprechenden Problemlösung wird gesucht.

Facit: Das Thema bleibt offen; wir erwarten, dass die Verwaltung über den Fortgang der Angelegenheit die Öffentlichkeit zeitnah informiert und bleiben dran !

 


23. April 2018/09.05.2018
Der Landesbetrieb Straßenbau NRW lehnt in einem Schreiben an die Stadtverwaltung Schmallenberg die Einrichtung eines Kreisverkehrs in Fleckenberg ab. Obwohl 829 Bürger gemäß einer kürzlich von der UWG Schmallenberg durchgeführten Umfrage einen Kreisverkehr wegen der bekannten Unfallgefahren an diesem neuralgischen Knotenpunkt befürworten, konnte sich die zuständige Genehmigungsbehörde nicht zu einer positiven Entscheidung in diese Richtung durchringen.

Verwiesen wird darauf, dass im Einmündungsbereich dreier Straßen bisher kein erhöhtes Unfallaufkommen festzustellen sei und Leistungsfähigkeitsprobleme dort bisher nicht bekannt sind.
Bei der jetzt vorhandenen Situation können laut Straßen.NRW die beiden Gemeindestraßen „in dieser Form und Lage“ nicht an einen Kreisverkehr angebunden werden. Deshalb hält man eine innerörtliche Umgestaltung der Gemeindestraßen für hilfreich. So wird vorgeschlagen, den Verkehr aus der „Latroper Straße“ und ihren Nebenstraßen über die Straße „In der Wiesentrop“ an die „Jagdhauser Straße“ anzubinden. Dann gäbe es nur eine Zufahrt einer Gemeindestraße zur Bundesstraße 236.

Ortskundige Bürger werden diesen Vorschlag wohl kaum als realistisch betrachten können, weil die Straße „In der Wiesentrop“ sehr unübersichtlich und schmal und aus gutem Grund heute für den Durchgangsverkehr gesperrt ist.

Straßen.NRW betont, für weitere Gespräche oder auch einen Ortstermin zur Verfügung zu stehen. Die UWG-Fraktion wird vorschlagen, dieses Angebot unbedingt anzunehmen.  Der Ortstermin wird am 17. Mai stattfinden.


01. Dez. 2017
Die Bürger stimmen für Kreisverkehr in Fleckenberg, Übergabe der Unterschriften am 24.11.17 an Bürgermeister B. Halbe

Die Bürgerbefragung der UWG Schmallenberg e.V. zur Einrichtung eines Kreisverkehrs in Fleckenberg wurde zum 31.Okt. beendet.
Das Ergebnis ist eindeutig.
857 Bürger haben sich  an der Umfrage beteiligt, von denen sich 829 (96,7%) für die Einrichtung eines Kreisverkehrs aussprachen.
Am 24.Nov. wurden die Abstimmungsunterlagen durch die UWG-Ratsmitglieder Horst Broeske und Dieter Eickelmann im Rathaus an Bürgermeister Bernhard Halbe und den technischen Beigeordneten der Stadt Andreas Dicke übergeben.
Verbunden wurde die Übergabe der Abstimmungsunterlagen mit der Bitte an Bürgermeister Halbe, dem Bürgervotum in geeigneter Weise Rechnung zu tragen. Diese Bitte zielt vorrangig darauf,  auf die Entscheidungsträger beim Landesbetrieb Straßen NRW einzuwirken, damit die riskante Verkehrssituation an der Kreuzung von drei Straßen in Fleckenberg durch einen Kreisverkehr entschärft werden kann. Es bleibt zu hoffen, dass das eindeutige Bürgervotum dabei hilft, den Kreisverkehr dort zu realisieren, bevor es zu weiteren Unfällen mit Personenschäden kommt.  


29. März 2017 /  16.06.2017 / 18.08.2017 / 12.10.2017
Kreisverkehr für Fleckenberg  - UWG stellt Antrag und startet Umfrage im Netz
Wir möchten die Bevölkerung fragen ob ein Kreisverkehr gewünscht wird. Dazu bitten wir die Umfrage zu beantworten.
Bitte sind Sie fair und geben Ihren Namen an, auch wenn Sie mit NEIN stimmen.
Umfrage geschlossen
        Ergebnis: Antworten bis 31. Okt.
GroßbildAntrag wurde von Stadt Anfang Juli 2017 an den Landesbetrieb Straßen NRW geschickt, ohne dass nochmals darüber diskutiert werden konnte.
Beinahe täglich kommt es zu gefährlichen Verkehrssituationen mitten in Fleckenberg. Dies liegt nach unserer Meinung an der komplexen und unübersichtlichen Verkehrslage, die insbesondere bei nicht ortskundigen Fahrern zu Fahrfehlern durch Missachtung der Vorfahrt führt. Die in der Vergangenheit durchgeführten Maßnahmen, die die Situation entschärfen sollten, haben erkennbar nicht zum Erfolg geführt.
Zur Vermeidung von Unfällen sehen wir deshalb die Lösung des Verkehrsproblems in der Einrichtung eines Kreisverkehrs.

Unser Antrag...    Pressemitteilung vom 08.10.2017...


 

 

Angaben ohne Gewähr, UWG Schmallenberg, 27.04.2018