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Aus der WR vom 13.3.2000

Ausloten, was machbar ist
Westfälische Rundschau vom 13.3.00: Schmallenberg. (orf) Der Sitzungssaal des Schmallenberger Rathauses fasste kaum die Zuhörer aus Berghausen und Umgebung anlässlich der Sitzung des Jugendhilfeausschusses. Erschienen waren hauptsächlich Eltern, denen der Tagesordnungspunkt "Kindergartensituation im Einzugsbereich Wormbach/Bracht/Dorlar" am Herzen lag.
Hier ging es um die Schaffung von 25 Kindergartenplätzen. Fraglich ist, ob dieses in einem Neubau oder in der Berghauser Schule möglich ist. Eltern- und Lehrerschaft sind vehement gegen die Kindergarteneinrichtung in der Grundschule. Dieses kam klar in der Einwohnerfragestunde, die in eine Diskussionsrunde abzugleiten drohte, durch die zahlreichen Wortmeldungen zum Ausdruck.
Gegen einen Neubau wandte sich die Verwaltung, da dazu das Landesjugendamt keine Zustimmung gegeben habe und damit der staatliche Zuschuss in Höhe von 50 Prozent der Baukosten und Unterhaltungskosten entfalle. Bei der Einrichtung des Kindergartens in der Schule winken hingegen Zuschüsse. Trotzdem plädierten die Eltern für einen An- oder Neubau.
Franz-Josef Voss als Sprecher der Elternschaft ging sogar soweit, dass das Ratsmitglied Johannes Greve (CDU) als Gutachter für die anstehende Maßnahme nicht geeignet sei.
Die Verwaltung, vertreten durch den Beigeordneten Burkhardt König, erklärte nochmals, dass eine Abstimmung mit den Beteiligten vorgesehen sei. Erst dann könne man über Zustimmung oder Ablehnung diskutieren. Auch Ausschussvorsitzender Hubert Pröpper schlug vor, erst einmal auszuloten, was unter dem Strich tatsächlich machbar sei.
Der Ausschuss einigte sich darauf, die Einrichtung eines eingruppigen Kindergartens als Ersatz für das Provisorium Dorlar im oder am Gebäude der Grundschule Berghausen einschließlich eines Lösungsvorschlages für den Bedarf der Grundschule zu planen und abzustimmen.

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