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18. Aug.  2009
Mehr Mitbestimmung vor Ort durch Bezirksausschüsse

  Schmallenberg, Bad Fredeburg und Bödefeld haben Bezirksausschüsse (BZA). Die UWG ist der Meinung, dass die Mitsprache der Einwohner zu ihren
  eigenen örtlichen Angelegenheiten am besten in BZA gewährleistet wird.  Dazu ist es erforderlich, einzelne Stadtgebiete nach ihrer
  Zusammengehörigkeit in BZA einzuteilen, wie z. B. Hawerland oder das obere Lennetal. Durch die Einrichtung von BZA wird die Zusammenarbeit der
  einzelnen Regionen gefördert und gestärkt, der Bürger wird durch die gegebene Entscheidungskompetenz vor Ort von politischen Entscheidungen
  im Rat nicht mehr übergangen, sondern mehr in die Pflicht genommen. Die Stadt Schmallenberg ist durch ihre Flächengröße und die vielen weit
  verstreuten Ortschaften dafür geeignet, BZA einzurichten. Dies fordert die UWG schon seit Jahren. BZA erleichtern bürgernahes Arbeiten. In den BZA
  kann im Einzelfall entschieden werden, wie Straßen, Plätze, Fußgängerbereiche, öffentliche Grünflächen oder Spiel- und Sportplätze
  gestaltet und wo Erholungsflächen und Freizeit- und Jugendzentren eingerichtet werden sollen. Die BZA sind auch zuständig für
  Bebauungspläne, Schulangelegenheiten und die Benennung von Straßen und Plätzen in ihrem Bezirk. 
  Der BZA wird in allen Angelegenheiten gehört, die die Ortschaft in besonderem Maße berühren. Er greift Wünsche und Anregungen der Bürger
  auf,  nimmt sie zur Beratung mit in den Ausschuss und gibt sie gegebenenfalls weiter an die Stadtverwaltung. Der BZA kann sich mit
  Anregungen und Vorschlägen über Angelegenheiten, die sich auf das Gebiet der jeweiligen Ortschaft beziehen, an den Stadtrat wenden. Im BZA werden
  alle Angelegenheiten seines Bezirkes erläutert und ihm werden für seinen Bezirk viele Entscheidungsrechte eingeräumt.  
  Für die Verwaltung sind weitere BZA richtig viel Arbeit, und deshalb auch nicht "gewünscht" - aber wir meinen das es sich lohnt.

Angaben ohne Gewähr, UWG Schmallenberg, 18.10.2009